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2 Möglichkeiten:

  1. freiwillige laufende Beitragszahlungen
  2. jährlich freiwillige Einmalzahlungen

Höchstbeitrag: das 2,5-fache des Jahresbetrages der Pflichtabgabe, 2021: EUR 39.618,00


Vorteile freiwilliger Beitragsleistungen:

  • erhöhter Altersrentenanspruch
  • Stärkung der Absicherung bei Berufsunfähigkeit (bei Einmalzahlungen: Wartezeit 3 Jahre)
  • Stärkung der Absicherung der Hinterbliebenen (bei Einmalzahlungen: Wartezeit 3 Jahre)
  • steuerliche Absetzbarkeit
  • hohe Flexibilität
  • kein Fortsetzungszwang
  • hohe Transparenz
  • keine Abschlusskosten wie bei privaten Versicherern

Freiwillige laufende Beiträge:

  • Antrag
  • Gesundheitsprüfung
  • nur dann nicht möglich, wenn ein Anhaltspunkt dafür besteht, dass der Versorgungsfall vor Vollendung des 62. Lebensjahres eintritt

Freiwillige Einmalzahlungen:

  • keine Gesundheitsprüfung erforderlich
  • unbürokratisch durch Überweisung möglich
  • 3 Jahre Wartezeit für Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenschutz: Im Versorgungsfall wird Beitrag zurückerstattet und nicht rentenwirksam.

 

Steuerliche Absetzbarkeit von Beiträgen


Abzugsvolumen:

  • bei Alleinstehenden in 2020 grundsätzlich bis zu EUR 25.046
  • bei Verheirateten in 2020 grundsätzlich bis zu EUR 50.092
  • Höchstbeitrag wird erst ab 2025 voll gewährt
    Übergangsregelung: Beginn in 2005 mit 60 %, Steigerung jährlich um 2 % bis 2025
    2020 = 90 % abzugsfähig

Abzugsfähigkeit 2020:

  • Beispiel: ZA zahlt allgemeine Pflichtabgabe:
    EUR 15.400,80 * 90 % = EUR 13.860,72 = abzugsfähiger Betrag
  • Freiwillige Einmalzahlung bis EUR 25.046 = EUR 9.600,00
  • Freiwillige Einmalzahlung bis zum Höchstbeitrag (EUR 38.502,00) = EUR 23.100,00

 

 

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