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Versorgungswerk

2 Möglichkeiten:

  1. freiwillige laufende Beitragszahlungen
  2. jährlich freiwillige Einmalzahlungen

Höchstbeitrag: das 2,5-fache des Jahresbetrages der Pflichtabgabe, 2020: EUR 38.502,00
Vorteile freiwilliger Beitragsleistungen:

  • erhöhter Altersrentenanspruch
  • Stärkung der Absicherung bei Berufsunfähigkeit (bei Einmalzahlungen: Wartezeit 3 Jahre)
  • Stärkung der Absicherung der Hinterbliebenen (bei Einmalzahlungen: Wartezeit 3 Jahre)
  • steuerliche Absetzbarkeit
  • hohe Flexibilität
  • kein Fortsetzungszwang
  • hohe Transparenz
  • keine Abschlusskosten wie bei privaten Versicherern

Freiwillige laufende Beiträge:

  • Antrag
  • Gesundheitsprüfung
  • nur dann nicht möglich, wenn ein Anhaltspunkt dafür besteht, dass der Versorgungsfall vor Vollendung des 62. Lebensjahres eintritt

Freiwillige Einmalzahlungen:

  • keine Gesundheitsprüfung erforderlich
  • unbürokratisch durch Überweisung möglich
  • 3 Jahre Wartezeit für Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenschutz: Im Versorgungsfall wird Beitrag zurückerstattet und nicht rentenwirksam.

 

Steuerliche Absetzbarkeit von Beiträgen


Abzugsvolumen:

  • bei Alleinstehenden in 2019 grundsätzlich bis zu EUR 24.305
  • bei Verheirateten in 2019 grundsätzlich bis zu EUR 48.610
  • Höchstbeitrag wird erst ab 2025 voll gewährt
    Übergangsregelung: Beginn in 2005 mit 60 %, Steigerung jährlich um 2 % bis 2025

Abzugsfähigkeit 2019:

  • 88 % der Beiträge bis EUR 21.388
  • Beispiel: ZA zahlt allgemeine Pflichtabgabe:
    EUR 14.954,40 * 88 % = EUR 13.159,87 = abzugsfähiger Betrag
  • Freiwillige Einmalzahlung bis EUR 24.305 = EUR 9.300,00
  • Freiwillige Einmalzahlung bis zum Höchstbeitrag (EUR 37.386,00) = EUR 22.400,00

 

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