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Mutterschutz und Elternzeit

Während der Mutterschutzfrist leisten Mitglieder einen Beitrag in der gesetzlich festgelegten Höhe. Für den Zeitraum der Elternzeit gemäß dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz werden die Beiträge auf Antrag gestundet. Nach Ablauf des Erziehungsurlaubs hat das Mitglied die Wahlmöglichkeit, die Beiträge nachzuzahlen oder auf die Nachzahlung zu verzichten.

Weitere Informationen zum Thema Elternzeit sowie zu Erziehungszeiten und Elterngeld erhalten Sie durch unsere Broschüre.

Pflegetätigkeit und Arbeitslosigkeit

Mitglieder, die während Arbeitslosigkeit, Pflegetätigkeit oder aus vergleichbaren Gründen einen Anspruch auf Beitragsübernahme nach sozialrechtlichen, beihilferechtlichen oder anderen gesetzlichen Vorschriften haben, leisten Beiträge in der Höhe, in der ihnen Beiträge nach den jeweiligen Vorschriften durch den zuständigen Leistungsträger zu gewähren sind.

Wehr- und Ersatzdienst

Mitglieder leisten während des Wehr- oder Zivildienstes einen Monatsbeitrag in Höhe des jeweiligen Angestelltenversicherungsbeitrages zur Angestelltenversicherung, höchstens jedoch in Höhe der von dritter Seite zu gewährenden Beiträge.

Nachversicherung

Verpflichten sich Mitglieder als Zeitsoldat bei der Bundeswehr, so werden sie auf schriftlichen Antrag von der Pflichtmitgliedschaft des Versorgungswerkes befreit. Nach Ablauf der Dienstzeit haben sie die Möglichkeit, sich gemäß §§ 186 SGB VI beim Versorgungswerk nachversichern zu lassen. Ein Antrag auf Nachversicherung ist innerhalb eines Jahres nach dem Ausscheiden aus dem Dienstverhältnis bei dem zuständigen Wehrbereichsgebührnisamt zu stellen. Diese Nachversicherung betrifft auch andere Beamte, so z.B. diejenigen, die im Universitätsdienst oder als beamtete Zahnärzte in einer Klinik beschäftigt waren. Auch hier kann der Antrag auf Nachversicherung beim zuständigen Personalamt innerhalb der Jahresfrist gestellt werden.

Erstniederlassung

In den ersten beiden Jahren der erstmaligen Niederlassung können Mitglieder unabhängig von den Einkünften aus zahnärztlicher Tätigkeit auf Antrag ihre Beitragspflicht aus selbstständiger Tätigkeit auf die Hälfte der allgemeinen Pflichtabgabe reduzieren (§ 17 Absatz 1 der Satzung).

Die Versorgungssatzung trägt damit dem Umstand Rechnung, dass die Belastungen gerade bei erstmaliger Niederlassung regelmäßig von besonderem Gewicht sind.

Bedenken Sie, dass höhere Beiträge eine höhere Versorgung erzielen und die Beitragsleistungen für ein Kalenderjahr später auch nicht nachgeholt werden können.

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