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Für niedergelassene und selbstständige Mitglieder kann nach § 15 der Satzung auf Antrag eine individuelle Veranlagung zur Beitragspflicht erfolgen. Grundlage der individuellen Veranlagung sind die im vorletzten Geschäftsjahr erzielten Einkünfte.

Unterschreiten die Einkünfte aus zahnärztlicher Tätigkeit die im Veranlagungszeitraum geltende Beitragsbemessungsgrenze, errechnet sich der jährliche Pflichtbeitrag, indem die Einkünfte aus zahnärztlicher Tätigkeit des vorletzten Kalenderjahres mit dem im jeweiligen Veranlagungszeitraum geltenden Beitragssatz multipliziert werden.

Beispiel für die Jahrespflichtabgabe des Jahres 2017

Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit gemäß Einkommensteuerbescheid 2015: EUR 49.000,00 X 18,7 % = EUR 9.163,00

Anstelle der Jahrespflichtabgabe 2017 in Höhe von EUR 14.249,40 zahlt das Mitglied für das Jahr 2017 den Jahresbeitrag in Höhe von EUR 9.163,00. Die Einkünfte sind grundsätzlich durch den jeweiligen Steuerbescheid für das vorletzte Geschäftsjahr nachzuweisen. Der Steuerbescheid kann durch Vorlage einer formlosen Bestätigung des Steuerberaters ersetzt werden.

Als Einkünfte gelten auch sämtliche Zahlungen, die durch medizinische Versorgungszentren gemäß § 95 Abs. 1 Satz 2 SGB V geleistet werden, sofern der Zweck dieser Einrichtung auch darin liegt, zahnärztliche Leistungen zu erbringen.

Mitglieder, die sowohl Arbeitsentgelt aus angestellter Tätigkeit als auch Einkünfte aus niedergelassener oder selbstständiger Tätigkeit beziehen, haben diese getrennt nachzuweisen (§ 16 Absatz 2 der Satzung).

Rückforderungen bereits entrichteter Beiträge sind nur im Laufe eines noch nicht abgeschlossenen Geschäftsjahres möglich. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Bitte beachten Sie jedoch stets, dass bei einer Herabsetzung der Beitragspflicht sich auch Ihre zu erwartenden späteren Versorgungsleistungen reduzieren: Geringere Beiträge = Absenkung des Leistungsniveaus!

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