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„Bohrst du noch oder kratzt du schon?“ betitelte provokativ der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer Prof. Chr. Benz einen Leitartikel in den ZM und beschrieb zutreffend die epidemiologischen Veränderungen, die auf deutsche Zahnärzte | innen zukommen. Es ist das Alleinstellungsmerkmal dieses neuen theoretisch | praktischen Curriculums, dass es genau diesen Veränderungen im zahnärztlichen Beruf Rechnung trägt.

Im Curriculum werden nicht nur die klassischen befund- oder diagnoseorientierten Behandlungskonzepte gelehrt, sondern es wird ein besonderes Augenmerk auf risikoorientierte Behandlungs- und Präventionsstrategien gelegt. Ein wichtiges Thema des Curriculums ist auch die Struktur und die Organisation einer parodontologisch-präventiv ausgerichteten Praxis (Modul 1).

Neben den klassischen konservativen, chirurgischen und plastisch-chirurgischen Behandlungsmöglichkeiten (Module 2, 3, 4), werden bspw. auch die Potenziale von Ernährungskonzepten, der Biofilmmodifikation und der gleichzeitigen Behandlung von Allgemeinerkrankungen für die erfolgreiche Parodontitisprävention und -therapie unterrichtet (Modul 5). Im Modul 6 werden die Teilnehmer in kommunikativen Techniken geschult, um auch hier für die epidemiologischen und demografischen Veränderungen gewappnet zu sein und um die Akzeptanz für die Therapie zu erreichen.

An sechs Wochenenden ist es das Ziel des Curriculums, den Teilnehmern ein praxisgerechtes und gut auf die eigene Praxis adaptierbares Konzept an die Hand zu geben.

Ihre Ansprechpartnerin:

Petra Horstmann, Telefon: 0251/507-614, Telefax: 0251/507-65-614, petra.horstmann@zahnaerzte-wl.de

 

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