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Das Curriculum Implantatprothetik basiert auf einem für die zahnärztliche Praxis abgestimmte, umfassende Aufarbeitung des Themas Implantatprothteik. Heutzutage kann standardmäßig von der Osseointegration ennosaler Implantate im Mund-Kieferbereich ausgegangen werden. Nach der Einheilungsphase stellen die funktionelle und die ästhetische Integration von festsitzendem und herausnehmbarem Zahnersatz auf Implantaten häufig eine Herausforderung dar. So ist es bereits wichtig in der präimplantologischen Phase gerade für zahnärztliche Kollegen, die die Implantatchirurgie überweisen, in der Befundung- und Planungsphase in die richtigen Informationen an den Chirurgen zu übermitteln. Dies erleichtert im Anschluss die spätere prothetische Weiterversorgung der Implantate.

Die einzelnen Module sind aufbauend abgestimmt, sodass sie den Teilnehmern eine adäquate, sichere Therapieplanung und Entscheidung bei jeglichen prothetischen Implantrekonstrukionen und Schwerpunkten ermöglichen.

Neben der intra- und extraoralen Diagnostik, dem Indikationsspektrum werden auf anatomische Grundlagen und Voraussetzungen eingegangen. Zusätzlich werden gerade im ästhetischen Bereich der Zeitpunkt der Zahnextraktion vs. Implantation näher beleuchtet. Die Implantation von Einzelzähnen beleuchtet vor allem das Abutment-interface, die Material und Abutmentauswahl und die spätere prothetische Suprakonstruktion hinsichtlich Zementierung vs. Verschraubung.

Im ästhetischen Bereich werden die einzelnen Arbeitsschritte von Mok up / Wax up bis zur Fallselektion ausreichend detailliert dargestellt. Hier kommt was vor allem auf die entsprechende Kommunikation mit dem Patienten und überweisenden Kollegen an um ein ästhetisches Endergebnis zu erreichen. Bei zahnlosem Kiefer stellt sich bereits in der Planungsphase und ersten Gesprächen mit dem Patienten die Frage ob herausnehmbar oder festsitzend konstruiert werden kann. Hierbei gehen unterschiedliche Referenten in den Modulen auf die verschiedensten Verankerungselemente für herausnehmbare Versorgungen bzw. die vorbereitenden Maßnahmen für festsitzende Versorgung ein.

Gerade die Langzeitprovisorische Phase dient der Evaluierung der Hygienefähigkeit, der Sprechmöglichkeiten und des Handlings für den Patienten. Zusätzlich können mit Hilfe von Langzeitprovisorien die Weichwebe entsprechend perfekt geformt werden und die Implantate schonend, gerade im augmentierten Knochen, belastet werden.

Nicht nur konventioneller Zahnersatz mit konventionellen Behandlungsmethoden werden in diesem Modul belichtet, sondern es wird auch mehr auf den digitalen Workflow eingegangen und welche Schritte heutzutage in der Praxis als auch im Labor digital durchgeführt werden können. Hier wird vor allem ein Schwerpunkt auf sinnvolle Praxisintegration gelegt.

Zahntechniker stellen sich anschließend noch der Diskussion hinsichtlich des auszuwählenden Materials für die Suprakontruktion um einen erfolgreichen, langfristigen Zahnersatz zu generieren.

Therapiepläne im gesetzlichen als auch im privaten Versicherungsbereichen runden das prothetische Curriculum ab, sodass dem Teilnehmer eine komplette Übersicht und Arbeitseinweisung für prothetische Suprakonstruktionen gegeben wird. Der Teilnehmer ist anschließend in der Lage sämtliche Fragestellungen rund um das Implantat, egal ob Einzelzahn oder komplexe Rekonstruktionen zu beurteilen und auch fachlich mit entsprechenden Überweiserkollegen zu diskutieren.

Ihre Ansprechpartnerin:

Petra Horstmann, Telefon: 0251/507-614, Telefax: 0251/507-65-614, petra.horstmann@zahnaerzte-wl.de

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