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Die zahnärztliche Approbation kann in Deutschland nur dann erteilt werden, wenn der Antragsteller über die „für die Ausübung der Berufstätigkeit erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt". Das schreibt das Zahnheilkundegesetz (ZHG) in § 2 Abs. 1 Nr. 5 vor.

Grund: Zahnärzte müssen ihre Patienten verstehen und sich so fließend verständigen können, dass sie in der Lage sind, sorgfältig die Anamnese zu erheben, Patienten sowie deren Angehörige über erhobene Befunde sowie eine festgestellte Erkrankung zu informieren, die verschiedenen Aspekte des weiteren Verlaufs darzustellen und Vor- und Nachteile einer geplanten Maßnahme sowie alternativer Behandlungsmöglichkeiten erklären zu können. Außerdem müssen Sie sich fachgerecht mit anderen Kollegen sowie Angehörigen anderer Berufe verständigen können, insbesondere damit Missverständnisse sowie hierauf beruhende Fehldiagnosen, falsche Therapieentscheidungen und Therapiefehler ausgeschlossen sind. Hinzu kommt die Notwendigkeit, sich schriftlich fachsprachlich ausdrücken zu können.

Die Landesregierung NRW hat den Zahnärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe die Durchführung von Fachsprachprüfungen übertragen. Dabei wird die mündliche Verständigung ebenso überprüft wie die Fähigkeit, sich schriftlich auszudrücken.

Die Fachsprachprüfung ist Bestandteil des Approbationsverfahrens, für das die Bezirksregierungen zuständig sind. Diese prüfen, ob die Fachsprachprüfung im Einzelfall erforderlich ist und „überweist" die Antragsteller sodann an die Kammer.

Ihre Ansprechpartner:

Ansprechpartner für das Approbationsverfahren sind die Bezirksregierungen Münster (www.bezreg-muenster.nrw.de), Arnsberg (www.bezreg-arnsberg.nrw.de) und Detmold (www.bezreg-detmold.nrw.de).

Ansprechpartner für die bei der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe durchgeführten Fachsprachprüfungen ist Frau Ingrid Hartmann, Telefon 0251/507-607, E-Mail: ingrid.hartmann@zahnaerzte-wl.de.

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