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Die chirurgische Therapie 

Bei der chirurgischen Therapie wird zwischen geschlossener und offener Therapie unterschieden.


Zunächst setzt der Zahnarzt je nach Anzahl der zu behandelnden Zähne zwischen 1-2 Termine zur Behandlung an.
In der geschlossenen Parodontitis-Therapie werden die Wurzeloberflächen von anhaftenden Biofilmen und harten Zahnbelägen (Konkremente) gereinigt. Diese befinden sich unterhalb des Zahnfleischsaumes. Durch eine entsprechende lokale Anästhesie ist die Behandlung schmerzfrei. Die Wurzeloberfläche wird so aufbereitet, dass das Zahnfleisch wieder an die Oberfläche der Zahnwurzel anwachsen kann.

Dafür können folgende mögliche Verfahren kombiniert werden:

  • Maschinelle Belagsentfernung mit Schall-Instrumenten
  • Spezielle, feine Parodontal-Handinstrumente
  • Parodontale Pulverstrahl-Geräte
  • Photo-aktivierte Therapie

Nach der Parodontitis-Therapie reagieren die Zähne zunächst etwas intensiver auf kalt und heiß, evtl. fühlt sich der Zubiss vorübergehend etwas anders an.

Parodontale Reevaluation: wie erfolgreich verlief die geschlossene Parodontitis-Therapie?

Nach 2 Monaten wird der Parodontalbefund neu erhoben. Es wird erneut die Tiefe der Zahnfleischtaschen gemessen und dokumentiert. Es wird festgestellt, ob und in welchem Maß die Behandlung erfolgreich war. Wenn sich an einzelnen Stellen die Tiefen der Zahnfleischtaschen nicht reduziert haben, d. h. die geschlossene Parodontitis-Therapie allein nicht ausreichend war, werden weiterführende Behandlungsmaßnahmen vorgeschlagen. Zur Behandlung noch verbliebener Zahnfleischtaschen ist in der Regel eine offene Parodontitis-Therapie sinnvoll.

 

DSC 8805

Behandlung in der Zahnarztpraxis

 

Die offene Parodontitis-Therapie

In diesem Fall ist ein mikrochirurgischer Eingriff notwendig, um Konkremente (Zahnstein auf der Wurzeloberfläche in der Zahnfleischtasche) und Bakterien aus schwer zugänglichen Zahnfleischtaschen und Wurzelgabelungen (Furkationen) zu entfernen. Hierbei werden in örtlicher Betäubung die Wurzeloberflächen unter Sicht gereinigt, um möglichst jeden Bakterienschlupfwinkel zu erfassen. Bei größerem Knochenverlust besteht dabei außerdem die Möglichkeit, die Regeneration des verlorenen Knochens anzuregen (sog. regenerative Verfahren).

 

 

 

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