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ECC hat in den vergangenen Jahren in Deutschland stark zugenommen: Die durchschnittliche Prävalenz liegt aktuell je nach Region zwischen zehn und 15 Prozent. Dabei konzentriert sich das Erkrankungsrisiko auf Bevölkerungsschichten mit niedrigem sozialem Status: Zwei Prozent dieser Kinder vereinen 52 Prozent der Karies auf sich. Annähernd die Hälfte aller kariösen Defekte, die bei der Einschulung festgestellt werden, entstehen in den ersten drei Lebensjahren. Das Anfang des Jahres in Kraft getretene Präventionsgesetz beinhaltet u. a. sinnvolle Schritte in Richtung einer wirksamen ECC-Prophylaxe. In Umsetzung des Gesetzes ist seit dem 1. September 2016 eine neue Richtlinie für Kinder- und Jugendärzte in Kraft getreten, die diese verpflichte ab der U5 anlassbezogen und ab der U7a in jedem Fall, die Kinder zur Untersuchung und Prävention an die zahnärztlichen Praxen zu verweisen.

ECC-Präventions- und Früherkennungsmaßnahmen

Um der ärztlichen Kollegenschaft (Pädiater und Gynäkologen) im Rahmen der ECC-Thematik Unterstützung zu geben, können die Zahnärztinnen und Zahnärzte, die Leistungen in den Bereichen "Zahnärtzliche Schwangerenberatung" und "Zahnärztliche Beratung und Untersuchung von unter 3-Jährigen mit ihren Eltern" anbieten, sich unter www.ecc-wl.de registrieren lassen.

Gruppenprophylaxe hat sich in deutschen Kitas seit einiger Zeit fest etabliert. Die Betreuung von Kleinkindern stellt jedoch sowohl die Einrichtungen als auch das Personal der Gruppenprophylaxe vor neue pädagogische Herausforderungen. Wie Eltern, Kita und Facharztgruppem  Hand in Hand arbeiten können, um frühkindliche Karies bei unter 3-Jährigen zu vermeiden, finden Sie im Downloadbereich.

Ferner wurde Informationsmaterial für Sie aufbereitet, damit sich die Facharztgruppen untereinander noch intensiver vernetzen können, z. B. über die örtlichen Qualitätszirkel.

Ihr Ansprechpartner:

Ingo Brüggemann, Tel.: 0251/507-560, E-Mail: ingo.brueggemann@zahnaerzte-wl.de

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