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Münster, 29.04.2021

 

Für Säuglinge und Kinder:

Fluoridhaltige Zahnpasta gehört zur täglichen Mundpflege

Verschiedene Empfehlungen zur Fluoridanwendung bei Säuglingen und kleineren Kindern haben in der Vergangenheit zur Verunsicherung der Eltern geführt. Die zahnärztlichen Körperschaften in Westfalen-Lippe begrüßen deshalb ausdrücklich den neuen einheitlichen Beratungsstandard hinsichtlich der Fluoridempfehlung bei Säuglingen und Kindern, der heute vom Aktionsbündnis „Gesund ins Leben“ vorgestellt wurde. Kariesprävention durch fluoridhaltige Zahnpasten ist für Zahnärzte seit jeher wichtig und erfolgreich.

Jost Rieckesmann, Präsident der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe (ZÄKWL): „Wir empfehlen ab dem Durchbruch des ersten Milchzahns, zweimal täglich die Zähne mit fluoridhaltiger Zahnpasta zu putzen. Die Anwendung von fluoridhaltiger Zahncreme in erbsengroßer Menge kann das Kariesrisiko der Kinder erheblich verringern. Bleibt das Milchzahngebiss kariesfrei, ist auch das Kariesrisiko für die bleibenden Zähne geringer“.

„Ich werte den bundeseinheitlichen Konsens als großen Meilenstein für die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Kampf gegen die frühkindliche Karies“, betont Dr. Holger Seib, Vorstandsvorsitzender der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KZVWL). Innerhalb eines regionalen Netzwerkes aus Kinder- und Jugendärzten, Gynäkologen, Hebammen und Zahnärzten habe man sich in Westfalen-Lippe auf die gemeinsame Strategie im Kampf gegen frühkindliche Karies (early childhood caries ecc) verständigt.

Vorsorgetermine wahrnehmen

Vorsorgetermine sind eine gute Gelegenheit das individuelle Fluoridierungskonzept für das Kind zu überprüfen. Auch während der Corona-Pandemie gilt es, die Vorsorge nicht zu vernachlässigen. Sehr hohe Hygienestandards in den Zahnarztpraxen stellen sicher, dass Behandlungen in gewohnter Qualität und Sicherheit durchgeführt werden können. Es ist empfehlenswert, wenn Eltern vorab die Zahnarztpraxis kontaktieren und den Vorsorgetermin mit dem Praxisteam besprechen.

 

 

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