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Münster, 20. Dezember 2019

Während der BEMA-Punktwert in den letzten 30 Jahren regelmäßig angepasst wurde, steht der Punktwert der GOZ seit 1988 still. Dadurch liegt beim 2,3fachen Satz das Honorar für ca. 85 GOZ-Positionen bereits jetzt unter dem Niveau des BEMA; bei vielen Positionen sogar, wenn zum 3,5fachen Satz abgerechnet wird. Die Zahl wird sich bei weiterer Verweigerung des Verordnungsgebers, den Punktwert endlich anzupassen, weiter erhöhen.

Sie als Praxisinhaber sollten daher für sich prüfen, ob bei den unter BEMA-Niveau liegenden GOZ-Positionen die Gebührenspanne ausreicht, um das für die eigene Praxis, für eine qualitätsgesicherte Zahnheilkunde wirtschaftlich erforderliche Honorar zu erzielen.

Unabhängig davon bleibt zu hoffen, dass der Verordnungsgeber beizeiten für einen fairen Ausgleich der wirtschaftlichen Interessen zwischen den Zahnärzten und den zur Zahlung Verpflichteten durch eine angemessene und dynamisierte Punktwerterhöhung sorgt.

Wir weisen darauf hin, dass sich diese Informationen nur auf die genannten Leistungen beziehen, die im Faktor 2,3 ein geringeres Honorar erzielen, als die entsprechenden BEMA-Leistungen. Selbstverständlich sind aber alle Bereiche der GOZ einer Vereinbarung nach § 2 Abs.1 und 2 zugänglich. Sie entscheiden im Sinne patientenindividueller Gegebenheiten und betriebswirtschaftlicher Erfordernisse.

Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne unter: goz@zahnaerzte-wl.de



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