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Münster, 11. Mai 2019

Neue Perspektiven für den Berufsstand

Die Kassenzahnärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KZVWL) hat es sich zum Ziel gemacht, auch in Zukunft die vertragszahnärztliche Versorgung in Westfalen-Lippe flächendeckend zu sichern. Denn Frauen haben zukünftig einen wesentlich höheren Anteil an der Versorgung, aber auch an der zahnärztlichen Selbstverwaltung. KZV und Zahnärztinnen müssen darum noch stärker als bisher zusammenwachsen.

Ein Baustein von vielen ist der heute stattfindende Zahnärztinnentag, bei dem in einer ganztägigen Veranstaltung Themen wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder die Motivation sich niederzulassen auf dem Programm stehen.

„Es besteht eine zunehmende Tendenz, dass Zahnärzte generell oder vor einer späteren eigenen Niederlassung in einem Angestelltenverhältnis längere Zeit tätig sein möchten. Sie erhoffen sich mit einer Anstellung mehr Flexibilität und eine bessere ‚Work-Life-Balance‘“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der KZVWL Dr. Holger Seib.

Dies hänge teilweise auch damit zusammen, dass mittlerweile ein Großteil der Studenten weiblich ist. „Wir möchten die Zahnmedizinerinnen darin unterstützen, erfolgreich im Job zu sein und dies mit ihrer Familien- und Lebensplanung zu vereinbaren. Diese Pilotveranstaltung soll Möglichkeiten aufzeigen und Anregungen für moderne Arbeitsmodelle liefern.“

Ein Mix aus fachfremden motivierenden Vorträgen, wissenschaftlichen Erkenntnissen und zulassungsrechtlichen Möglichkeiten gepaart mit Praxisbeispielen von Zahnärztinnen, die es geschafft haben, ihr Familienleben sehr gut mit der Selbstständigkeit zu vereinbaren, soll den guten Mix aus nötigen Informationen und so mit den Vorurteilen einer Selbstständigkeit aufräumen.

Bilder der Veranstaltung gibt es hier

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