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Münster, 07. Januar 2019

Die Berichterstattung in den Medien in den vergangenen Tagen zur Frage des Nutzens der Kieferorthopädie hat für großes Aufsehen gesorgt. Die BILD hatte aus einem Gutachten des IGES-Instituts zitiert, was über „keine ausreichende Evidenz“ berichtet.

Wir stellen darum klar: „Aus fehlender Evidenz zu schließen, dass die Kieferorthopädie keinen medizinischen Nutzen hat, ist ein großer Trugschluss“. Auch das Bundesministerium für Gesundheit hat bereits eine Klarstellung veröffentlicht. Die Zahnärzteschaft hat nicht den geringsten Zweifel am Nutzen kieferorthopädischer Behandlungen. Im Gegenteil: Sie sind elementarer Bestandteil einer qualitativ hochwertigen und flächendeckenden zahnmedizinischen Versorgung, die durch Gesetz, Richtlinien und Verträge eindeutig definiert ist. Wir sehen tagtäglich, welchen Anteil die Kieferorthopädie an dem großen und nachhaltigen Erfolg der Zahnmedizin hat.

Die vom IGES-Institut bemängelte fehlende Evidenz ist wissenschaftlich nur schwer herstellbar. Daraus abzuleiten, dass kieferorthopädische Behandlungen keinen medizinischen Nutzen für Patienten haben, ist natürlich falsch. Die Kernkompetenz der Kieferorthopädie liegt in der präventiven und korrektiven Behandlung von Fehlfunktionen, Zahnfehlstellungen und Kieferfehlstellungen mit Krankheitswert. So können ausgeprägte Engstände von Zähnen zum Beispiel Karies oder Parodontitis begünstigen und haben Folgen für die orale Gesundheit. Wir werden das auch weiter an die Medien, Politik sowie in Gesprächen mit den Krankenkassen argumentieren.

Hier finden Sie außerdem ein Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie e. V., welches zum medizinischen Nutzen in der Kieferorthopädie Stellung nimmt.

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