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Münster, 06. Juni 2018

 

NRW will eine Landarztquote für die Medizinerausbildung einführen...

... Der Gesetzentwurf sieht vor, 7,6 Prozent der Medizinstudienplätze an Bewerber zu vergeben, die sich verpflichten, nach der Ausbildung für zehn Jahre als Hausarzt in ländlichen Regionen zu arbeiten. Das entspricht 168 Studienplätzen im Jahr.

Rund 6.000 der etwa 11.100 Hausärzte in NRW sind schon älter als 55 Jahre. Während jedes Jahr etwa 450 Hausärzte in den Ruhestand gehen, gibt es nur 200 Absolventen, die sie ersetzen könnten. Der Hausärztemangel trifft vor allem Bürger im Sauerland, Münsterland und Ostwestfalen.

„Ich will niemanden zwingen, Landarzt zu werden. Ich möchte aber vielen, die sich für diesen Beruf interessieren, ein Studium ermöglichen“, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Die Bewerberauswahl soll das Landeszentrum für Gesundheit treffen, und zwar nicht nur nach der Abinote. Wer eine Medizinnahe Ausbildung, zum Beispiel als Pfleger, absolviert hat, wer sich ehren-amtlich engagiert und einen Eignungstest übersteht, soll auch ohne Einser-Abi die Chance auf ein Medizinstudium bekommen. Vorbild ist die Uni Witten/Herdecke, die nicht allein auf die Noten der Bewerber achtet.

Für die Zahnmedizin gelte die Quote wohl zunächst nicht.

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