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Münster, 7. Februar 2018

Verbraucher sollten sich nicht verunsichern lassen

Die zahnärztlichen Körperschaften in Westfalen-Lippe sprechen sich für die Verwendung fluoridhaltiger Zahnpasta zur Kariesprävention aus. Der starke Kariesrückgang in Deutschland, den auch die Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS V) bestätigt hat, wird insbesondere auch der Fluoridanwendung zugeschrieben.

Zum Hintergrund: Ein Unternehmen bewirbt aktuell intensiv eine fluoridfreie Zahnpasta, die nach Angaben des Herstellers einen „vergleichbaren“ Schutz gegen Karies wie Zahnpasten mit Fluorid biete. In dem Zusammenhang wird u.a. plakativ die Frage aufgeworfen „Nutzen oder schaden Fluoride der Gesundheit?“ Es wird behauptet, dass „die heutige Zahnmedizin seit Jahren auf der Suche nach bedenkenfreien Alternativen“ sei und Zahnärzte „sich deshalb seit Jahren echte Alternativen wünschen“ würden.

Die Zahnärztekammer und Kassenzahnärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe befürchten, dass sich die Patienten durch diese Darstellung verunsichert fühlen könnten und nun keine fluoridhaltige Zahnpasta mehr verwenden. Dazu sagte Prof. Dr. Stefan Zimmer, Leiter der Abteilung für Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin und des Departments für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Witten: „Fluoridzahnpasten sind ein unverzichtbarer Bestandteil der häuslichen Prophylaxe. Ihre Wirksamkeit und Sicherheit ist in vielen klinischen Studien weltweit belegt.“

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